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Das unbeständige Herbstwetter verlangt unserem Immunsystem einiges ab. Dabei müssen wir gerade jetzt mit Blick auf Corona möglichst abwehrbereit sein. Darum ist es an der Zeit, aufzurüsten! Neben einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Schlaf und viel Bewegung in der Natur können wir mit diesen drei Techniken unsere Abwehrkräfte stärken – so wie es schon unsere Vorfahren erfolgreich getan haben.

 

Ölziehen: Die Abwehrkraft beginnt im Mund

In unserem Mund tummeln sich Milliarden von Bakterien, das ist auch ganz natürlich. Gerät dieses Ökosystem allerdings aus dem Gleichgewicht, kommt es nicht nur zu Problemen direkt im Mund wie Zahnfleischentzündungen oder Karies. Schädliche Bakterien können so auch in unseren Körper gelangen. Der Mund ist ja quasi so etwas wie dessen Eingangstür. Schon vor 3000 Jahren wendete man daher ein ayurvedisches Ritual an, das genau hier ansetzt: im Mund.

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So geht’s: Jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen (bevor du etwas gegessen und getrunken hast und vor dem Zähneputzen) gibst du Öl  auf einen Esslöffel und bewegst es fünf bis zehn Minuten im Mund hin und her, wie eine Art Spülung. Nicht schlucken! Wir empfehlen, das Öl anschließend mit einem Papiertuch im Müll zu entsorgen, so verstopft der Ausguss nicht. Dann: Mund ausspülen, fertig!

 

Knoblauch: Die Super-Power aus dem Taoismus

Im Taoismus, der jahrhundertealten chinesischen Heilslehre und Philosophie, gilt Knoblauch als Wunderwaffe. Die Knolle tauchte in China bereits in den ersten erhaltenen medizinischen Aufzeichnungen auf. Sogar im alten Ägypten wird Knoblauch – in medizinischen Texten aus dem Jahr 1550 vor Christus – in 22 Verschreibungen als Hauptbestandteil aufgelistet. Die moderne Wissenschaft bestätigt die Wirksamkeit: US-Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das enthaltene Allicin antibiotisch wirkt und Pilze abtötet.

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So geht’s: Okay, es fordert ein wenig Überwindung... Denn in den taoistischen Texten heißt es: Richtig wirksam ist Knoblauch roh und frisch zerkleinert –  Knoblauchöle oder Tabletten bewirken demnach wenig. Heißt: Eine Knolle hacken, auf einen Teelöffel geben – und essen, am besten noch kauen. Wer seinen Mitmenschen das nicht jeden Tag zumuten will (wir haben vollstes Verständnis!), kann auch eine Vier-Wochen-Kur machen und sich so fit für den Winter rüsten. Nur wer Magenprobleme hat, sollte auf rohen Knoblauch verzichten.

 

Kneippen: Die Kraft des Wassers nutzen

Wir schreiben das Jahr 1846: Der Theologiestudent Sebastian Kneipp leidet an einer Lungenerkrankung, wahrscheinlich Tuberkulose. Durch Zufall entdeckt er ein Buch, in dem die positive Kraft kalten Wassers auf den Körper beschrieben wird. Daraufhin badet er mehrmals in der Woche in der eiskalten Donau und macht sich auch zu Hause immer wieder Heilbäder. Das Erstaunliche: Er wird wieder ganz gesund. Nach diesem Erlebnis widmete er sich mehr und mehr der Wassertherapie und „Kneippen” tritt einen Siegeszug in der Naturheilkunde an. In ganz Deutschland entstehen im Laufe der Zeit Kurbäder mit Kneipp-Anwendungen. Die Bücher von Kneipp erreichten Millionenauflagen. 2015 zeichnete die UNESCO Kneippen sogar als immaterielles Kulturerbe aus.

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So geht’s: Um das Immunsystem zu stimulieren, spült man morgens und abends mit einem harten, kalten Wasserstrahl das Gesicht ab: von der Stirn über die Wangen und das Kinn kreisförmig zurück zur Stirn. Diese Bewegung macht man dreimal. Forscher der Essener Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin haben in einer Studie nachgewiesen, dass Probanden bereits nach einer Woche 25 Prozent mehr Immunglobulin vom Typ A (IgA-Status) hatten als solche, die keinen „Gesichtsguss” gemacht hatten.

Auch das klassische Kneippen unterstützt unsere Abwehrkräfte. Man füllt dafür die Badewanne kniehoch mit kaltem Wasser und stapft wie ein Storch auf und ab. Das fördert die Durchblutung und stärkt den ganzen Körper.

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