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In einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen für alternative Heilmethoden interessieren, die ganzheitlich wirken und ohne Chemie auskommen, erlebt die Aromatherapie einen nie dagewesenen Aufschwung. In diesem Beitrag lernst du alles, was du zu dem Thema wissen musst. Viel Spaß!

    

1.Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind Extrakte, die in den Wurzeln, Blüten, Samen oder auch der Rinde einer Pflanze enthalten sind. Sie geben der Pflanze ihren charakteristischen Duft und helfen ihr, bestimmte Insekten anzulocken oder auch Viren und Pilze fernzuhalten. Mithilfe von hochkomplexen Produktionsverfahren wie der Destillation mit Wasserdampf oder der Kaltpressung kann man diese Extrakte gewinnen – und in der Aromatherapie (siehe Punkt 2) von ihnen profitieren. Obwohl man schon viel über die ätherischen Öle und ihre Wirkung weiß, sind sie oftmals so komplex, dass noch gar nicht alle Bestandteile erforscht sind. Beim Rosenöl zum Beispiel seien 120 der 550 pflanzlichen Inhaltsstoffe bisher nicht identifiziert, schreibt Dietrich Wabner in seinem Buch „Aromatherapie”. 

 

2.Was versteht man unter Aromatherapie? 

Die Aromen der ätherischen Öle therapieren uns – sowohl den Körper als auch den Geist. In der Kosmetik werden ätherische Öle genutzt, um der Haut Feuchtigkeit zu spenden, sie widerstandsfähiger zu machen oder auch, um Reizungen zu lindern. Und auch auf unseren Geist können sie Einfluss nehmen und wirken – je nach Öl – belebend, beruhigend oder stimmungsaufhellend (siehe Punkt 4). Inzwischen findet die Aromatherapie überall dort Anwendung, wo die ätherischen Öle ihre Kraft auf den Körper und den Geist entfalten sollen: sei es in Wellness-Oasen, bei Heilpraktikern, in Krankenhäusern oder auch zu Hause. 

  

3. Wie wirken sich Düfte auf unsere Stimmung aus?

Jeder hat die Magie der Düfte wahrscheinlich schon einmal am eigenen Leib erfahren: Wir riechen etwas – und spüren etwas. In Sekundenschnelle beeinflussen Düfte unsere Gefühle und meist können wir spontan sagen, ob uns einer gefällt oder nicht. Bei Parfums ist es dagegen oft Geschmacksache, schließlich sind ganz unterschiedliche Noten darin miteinander kombiniert. Viele ätherische Öle in ihrer Reinform empfinden wir ähnlich. So ist Orangenöl ein klassisches Gute-Laune-Öl. Viele Modeläden versprühen dieses Öl übrigens in ihren Verkaufsräumen, da es unsere Stimmung hebt und wir dadurch gewillt sind, etwas mehr auszugeben. „Duftmarketing” heißt dies im Fachjargon. Lavendel dagegen wirkt beruhigend und schlaffördernd. Und Zitronengrasöl wird eingesetzt, um bei langen Arbeiten am Schreibtisch einen Frischekick zu bekommen.

 

4. Warum können sich ätherische Öle überhaupt auf unsere Stimmung auswirken?

Dass Düfte überhaupt Einfluss auf unsere Stimmung haben, liegt an unserem Gehirn, genauer am limbischen System. Hier steckt die Schaltzentrale unserer Emotionen und die Aromatherapie macht sich genau das zu Nutze. Die Duftmoleküle können nämlich ohne Umwege direkt ins limbische System gelangen – und so unsere Gefühle beeinflussen.

 

5. Was sagt die Forschung zu ätherischen Ölen? 

In vielen klinischen Studien wurden die Effekte der Aromatherapie nachgewiesen. So wirken insbesondere Öle aus Zimtrinde, Zitronengras und Thymian stark antibakteriell, wie japanische Forscher bereits vor 20 Jahren herausfanden. Deutsche Forscher gingen der Frage nach, ob Öle auch bei psychischen Erkrankungen helfen. Das verblüffende Ergebnis: Lavendelölkapseln waren demnach genauso wirksam wie Lorazepam, einem Psychopharmaka aus der Gruppe der Benzodiazepine. Auch bei Spannungskopfschmerzen, Angststörungen und Pilzinfektionen im Darm konnten positive Effekte nachgewiesen werden.

 

6. Was sollte man beim Kauf und in der Anwendung von ätherischen Ölen beachten?

Man sollte bei ätherischen Ölen darauf achten, dass sie „naturrein” sind und – am besten – eine Bio-Qualität haben. So wird sichergestellt, dass sie in ihrer reinsten Form zur Verfügung gestellt werden und nicht verändert wurden. 

 

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