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Die zweite Corona-Welle hat uns komplett im Griff und mit Sorge blicken wir auf die nächsten Monate. Geht es euch auch so? Manchmal kommt es einem doch vor wie ein schlechter Traum. Umso wichtiger ist es nun, dass wir im inneren Gleichgewicht bleiben. So kann Corona uns nicht so schnell aus der Bahn werfen! Das Gebot der Stunde heißt daher: Selfcare! Tun wir uns etwas Gutes, ist das Balsam für die Seele – und unser Immunsystem. Und nichts brauchen wir mehr als in diesen Zeiten!

Das Thema Feng Shui fanden wir schon vor Corona unglaublich spannend. Denn die Idee, dass sich die Art und Weise, wie wir unsere Wohnung gestalten, auf unseren Gemütszustand und Wohlbefinden auswirkt, ist unglaublich inspirierend. Umso mehr haben wir uns gefreut, als Caro uns einen Gastbeitrag zum Thema Feng Shui im Schlafzimmer anbot. Sie ist Autorin beim Schlafmagazin des Premium-Onlineshops BED&ME und ein echter Schlafprofi. Hier kommen ihre Ratschläge, wie wir unser Schlafzimmer in eine Wohlfühloase verwandeln können – und das hat nichts mit Klangspielen, Steindrachen und Zimmerbrunnen zu tun ;) Viel Spaß beim Lesen!

 

Feng-Shui meint eigentlich nichts anderes als eine chinesische Harmonielehre. Unsere Umgebung soll sich positiv auf unsere Stimmung und unser Wohlbefinden auswirken. Richtest du dein Heim nach Feng-Shui ein, soll die Lebensenergie, das sogenannte Chi, zum Fließen gebracht werden und für Klarheit, Ordnung und Wohlbefinden sorgen. Gerade im Schlafzimmer wollen wir entspannen und neue Energie für den nächsten Tag tanken.

1) Für einen guten Schlaf brauchen wir Klarheit um uns herum

Als aller erstes ist Entrümpeln angesagt. Heißt: Trenne dich von Dingen, die du nicht mehr brauchst, und fokussiere dich auf das Wichtige. Eine klare Sicht auf die Dinge ist erst dann möglich, wenn du Blockaden aus dem Weg räumst.

Könntest du ruhig schlafen, wenn Giftpfeile auf dich gerichtet sind? Nein!? Ich auch nicht! Spitze Kanten und Ecken, die direkt auf dein Bett zeigen, werden als sogenannte Giftpfeile bezeichnet. Da das Chi an organischen und geschwungenen Formen harmonisch entlang fließen kann, empfehle ich dir daher Möbel mit abgerundeten Ecken. Allgemein solltest du lieber zu runden Formen greifen. Wo keine Kanten sind, kann man sich auch nicht stoßen.

Wenn du jetzt dachtest, dass deine geliebten Vasen, Kerzenleuchter und Bilderrahmen durch Windspiele und Bonsai Bäume ersetzt werden, kannst du wieder entspannt aufatmen. Du solltest auf eine reduzierte Einrichtung zurückgreifen und deine Deko auf das Wesentliche reduzieren. Das A und O im Feng-Shui sind natürliche Materialien wie Stein und Holz. Glasvasen, Messingschalen und Flechtkörbe sind dazu gern gesehen. Also schlichte Möbelstücke statt Glanz und Gloria.

Den morgendlichen Blick in den Spiegel, den wir eigentlich alle am liebsten vermeiden würden, kannst du dir dank Feng-Shui auch ersparen. Denn Spiegel werfen die verbrauchte Energie wieder zurück und sorgen für einen unruhigen Schlaf. Platzierst du einen Spiegel gegenüber von der Zimmertür, fließt das Chi beim Eintreten in das Zimmer zwar mit ein, prallt aber direkt wieder ab und wird direkt aus dem Zimmer geleitet.

Außerdem solltest du alles, was du mit Arbeit assoziierst und alle Art Elektrogeräte in ein anderes Zimmer verbannen.

Noch ein Tipp zum Thema Schränke: Vermeide offene Kleiderstangen und Schränke, denn sie wirken unruhig. Besser sind geschlossene Schränke und Kommode. Und: Wenn es die Raumaufteilung hergibt, erfülle dir den Traum eines Ankleidezimmers.

2) Auch wenn die Augen zu sind: Die richtigen Farben machen unseren Schlaf entspannter

Ob Bettwaren, Teppich, Wandfarbe oder Kommode – Farben wirken sich direkt auf unsere Stimmung aus. Das ist erstmal nichts Neues. Im Feng-Shui werden die Farben aber zudem den Elementen (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser) zugeordnet. Jede Farbe hat eine andere Energie, welche unser Wohlbefinden von Körper und Geist beeinflusst. Daher eignen sich für unterschiedliche Elemente und Stimmungen unterschiedliche Farben. Für deine Ruhe-Oase im Schlafzimmer empfehle ich dir daher dezente und helle Farbtöne wie Weiß, Beige, Hellgrau oder Creme. Damit du jetzt nicht gleich dein ganzes Zimmer neu streichen musst, kannst du auch beispielsweise Bettwäsche oder Dekokissen in den erwähnten Farben integrieren. 

 

3) Alle Mann auf Position! Die beste Ausrichtung der Möbel lässt dich ruhiger schlafen

Wer an Feng-Shui denkt, denkt auch oft an die Anpassung der Möbelstücke an die Himmelsrichtungen. Und damit liegt man gar nicht so falsch. Jedoch ist das alles ein wenig komplizierter. Da gibt es einmal die Ost-Gruppe und einmal die West-Gruppe, dann kommen noch die fünf Elemente hinzu und spätestens, wenn man die Kua Zahl erwähnt, ist man völlig raus. Wie du dennoch ganz einfach ein paar Feng-Shui Regeln ohne Kompass umsetzten kannst, verrate ich dir in den folgenden Punkten:

Das bereits erwähnte Chi fließt nicht willkürlich durch deine vier Wände. Zwischen Tür und Fenster zum Beispiel fließt ein Chi-Strom. Daher hat dein Bett dort nichts verloren. Warum? Weil der Chi-Strom für Unruhe beim Schlafen sorgt.

Das Kopfteil des Bettes sollte im besten Falle an einer Wand stehen. Mit dem Schutz im Rücken ist für Sicherheit gesorgt. Zugleich solltest du die Tür im Blick haben und gleichzeitig die sogenannte Sargposition, bei der deine Füße Richtung Tür gerichtet sind, vermeiden. Klingt vielleicht merkwürdig, aber Wasser- oder Heizungsleitungen in der Wand an deinem Bett können deinen Schlaf beeinträchtigen. Letztlich möchte doch keiner in der Nacht von einem herunterfallenden Regalbrett oder Bild erwachen. Daher solltest du über deinem Bett keine großen und schweren Wandaccessoires aufhängen. Wagen wir nun ein Blick auf deine Bettwaren. Wie bereits erwähnt, solltest du eher zu ruhigen Farben greifen. Außerdem empfehle ich dir dezente Bettwäsche in unifarben, denn ausgefallene Muster können das Chi beeinträchtigen. 

BED&ME ist ein Premium-Onlineshop für hochwertige und handverlesene Bettwaren. Das hauseigene Schlafmagazin gibt Tipps, wie man seinen Schlaf verbessern kann.

 

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